Eugen Cicero - der Star am Flügel
Eugen Cicero's Chopin Festival
1973 Intercord
Foto: Joschi Jaehnike
Eugen Cicero's Unterschrift
Eugen Cicero, ein musikalisches Wunderkind, wird 1940 in Klausenburg, Rumänien geboren.

Mit 6 Jahren spielt Eugen Cicero erstmals ein Mozart-Klavierkonzert mit dem Sinfonieorchester von Klausenburg. Mit elf Jahren kommt er in die Obhut von Aurelia Cionca, der berühmtesten Pianistin Rumäniens. Sie lehrt ihn die Virtuosentradition, die sie selbst bei einem Meisterschüler von Franz Liszt erworben hatte und Anna Pitis unterweist ihn in der Kunst des brillanten Anschlags.

1950 – 1962 studiert er an der Musikhochschule in Bukarest unter anderem auch Interpretation, Orchestration, Harmonielehre, Komposition, Improvisation und Gesangskorrepetition.

Mit 18 Jahren gründet er sein erstes Jazzquintett.

1962 macht Eugen Cicero die Musikprofessur.

Noch im selben Jahr kommt er über Berlin erstmals in die Schweiz nach Zürich, wo er zwei Jahre im Kindli Orchester Joe Schmid engagiert ist.

1965 führt ihn seine Laufbahn wieder nach Berlin. 1965 –1971 ist er im RIAS- und SFB Orchester verpflichtet. Er spielt und jamt mit vielen amerikanischen Jazzkoriphäen, die im damaligen Berlin ein und ausgehen. Eugen Cicero‘s Solisten Karriere beginnt unaufhaltsam aufzublühen. Sein erstes Album «Rokoko-Jazz», wird über eine Million mal verkauft.

Der unverwechselbare Cicero Stil wird bekannt: Die Substanz klassischer Werke von Bach, Mozart, Chopin und anderen bleiben Bestandteil seines Repertoires, das er harmonisch mit Swing und Jazzimprovisationen verbindet – angereichert mit sprühender Ideenfülle, perligen schier unerschöpflichen Laufeskapaden und einem phenomenalen Rhythmusgefühl.

Unzählige Plattenaufnahmen folgen, ein regelrechter Cicero-Boom setzt ein und ein Konzert jagt das andere rund um den Erdball.

1976 erhält Eugen Cicero den «Deutschen Schallplattenpreis» für die Bearbeitung von Franz Schubert Kompositionen.

1982 verlegt er seinen Wohnsitz in die Schweiz, wo er kurz darauf die Sopranistin Ruth Juon kennen lernt.


Eugen Cicero's Selbstauslöser Video
mit Ruth Juon Vocal, 1986





Am 5. Dezember 1997 stirbt Eugen Cicero.



1999 erscheint bei Vision of Paradise die
CD Pas de deux – Ruth Juon and Eugen Cicero
Ruth Juon Sopran und Eugen Cicero Piano und

2001 die
CD Ruth Juon sings Jazz – with Dennis Armitage
DRS Sextet, hr Bigband des Hessischen Rundfunks and
Eugen Cicero Trio.


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© Vision of Paradise, Music + Art Ruth Juon und Evi Juon, Schweiz