Titel: Wie kam es zum Thema «Paradies»?
Ruth Juon wurde von der Organisation «Frauen für den Frieden» angefragt, ein Lied gegen die Unterdrückung der indigenen Völker zu schreiben. «Ich sagte natürlich sofort zu. Beim Schreiben des Liedtextes geriet ich aber ins Stocken und fragte mich, kann ich ein Lied nur gegen die Unterdrückung der indigenen Völker schreiben, obwohl ich weiss, dass auch noch viele andere unterdrückt sind? Wollte ich gerecht sein, müsste ich dann nicht für alle ein Lied schreiben? Aber das ist unmöglich. Es musste eine andere Lösung geben. Plötzlich kam mir die Idee, es vielleicht umgekehrt anzugehen, nicht zu sagen «wogegen» ich bin, sondern vielmehr «wofür». Und dann wurde es plötzlich ganz einfach. Ich bin natürlich fürs Paradies auf Erden!» So komponierte ich 1993 das Lied «Vision of Paradise». Das Lied betont die Gemeinsamkeiten von uns Menschen und kommt zur Erkenntnis: Das Paradies ist dort, wo die Liebe ist. Meine Schwester malte das Bild dazu und so begann unsere gemeinsame Kunst. Seither beobachten und erforschen wir Glücksmomente aus dem Leben und spüren mit Intuition, Denken und Fantasie dem paradiesischen Ideal nach und möchten mit unseren farbig sprühenden Bildern, Geschichten und Liedern diese paradiesische Energie ausdrücken und nähren.
Bild: Vision of Paradise
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Link Lied, Bild, Text: Vision of paradise
© Vision of Paradise, Music + Art Ruth Juon und Evi Juon, Schweiz